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Netzneutralität interessiert euch nicht? Dann lest euch das mal durch: Ihr wollt mit dem Handy ins Internet? Kein Problem! Falls ihr aber Apps nutzen wollt, dann kostet das jetzt bei eurem Mobilfunkanbieter extra! Klingt frech? In Portugal zahlt ihr für das Messaging Paket mit WhatsApp, Skype, Viber, iMessage und Facetime 5 Euro extra im Monat. Wer Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat nutzen will, zahlt weitere fünf Euro. Netflix und andere Video Apps, wie YouTube, sind euer Ding? Fünf Euro extra! Ihr hört gerne Musik? Kein Problem: Google Play Music, Spotify und TuneIn Radio gibt es für weitere fünf Euro. Ach ja und falls ihr eure Mails abrufen möchtet, dann. ihr wisst schon: Fünf Euro. Um alles zu nutzen, zahlt ihr beim portugiesischen Anbieter MEO 25 Euro. Nur die eigenen Mail und Musikdienste des Providers sind kostenlos. Klingt nach Wettbewerbsverzerrung? Willkommen im Internet ohne Netzneutralität.

MEO soll derzeit der mit Abstand dreisteste Anbieter sein, was die „Aufsplittung“ des Angebots angeht, vergleichbare Trends seien jedoch auch bei Mitbewerbern zu erkennen, heißt es in einem Reddit Thread zum Thema. Mal sehen, was den Amerikanern blüht, sollte das Ende der Netzneutralität in den USA wirklich kommen. Die Portugiesen jedenfalls werden fleißig zur Kasse gebeten: Wenn sie Netflixfans und Musikliebhaber in einem sind und dazu gerne Facebook und WhatsApp nutzen, zahlen sie mit den Abos der Streaminganbieter schnell fast 50 Euro im Monat, neben dem regulären Tarif. Der liegt für 3GB im Monat bei mindestens 32 Euro.
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